SHIRIM AD KAN – Lieder bis hierhin

Der Shalom Chor Berlin, gegründet von Oberkantor Estrongo Nachama, geleitet von Hemi Levison und begleitet von Natalia Gutman und der Hebräische Chor Berlin e.V., geleitet von Dr. Yael Front und begleitet von Ben Holzman laden zu einem besonderen Konzertabend ein.

Samstag, 30. Mai 2026 | 19.00 Uhr
Apostel-Paulus-Kirche • Grunewaldstraße 77a • 10823 Berlin | Routenplaner

Das Konzert ist ein klangvolles Zeugnis für den unerschütterlichen Glauben an eine Zukunft in Frieden und Freiheit – für Israel und die ganze Welt. Durch die Gegenüber­stellung von traditionellen hebräischen Texten und verschiedenen Klang­traditionen entsteht ein Dialog, der weit über die rein musikalische Darbietung hinaus­geht.

Die Lieder dienen als Ausdrucksmittel für die Hoffnung auf eine Welt, in der diese Werte die Grundlage des Zusammenlebens bilden.

Feiern Sie mit uns die Schönheit der hebräischen Musikkultur und den Reichtum des klassischen und modernen jüdischen Liedguts. Erleben Sie ein Plädoyer für die verbindende Kraft der Musik über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg bis hierhin und weiter.

Kurzportrait des Hebräischen Chors Berlin e .V.
Leitung: Dr. Yael Front | https://www.hebrew-choir-berlin.de/yaelfront
Der Hebräische Chor Berlin e.V., gegründet 2014, Gewinner der Geschwister-Mendelssohn-Medaille 2025, bringt mit ca. 30 begeisterten Sänger:innen und einem bunten Repertoire die lebendige israelische und jüdische Musik in die Welt. Mehr auf ihrer Website.

Unsere gemeinsamen Lieder | Die Musik

Be’eretz Ahavati – Das Land, das ich liebe
Ein lyrischer Kassiker, dessen Text usprünglich von der Dichterin Leah Goldberg stammt. Das Lied beschreibt die karge, aber geliebte Landschaft Israels und gilt als eines der schönsten Beispiele für das ‚Liedgut des Landes Israel‘.
Donna Donna
Ursprünglich für das jüdische Theater geschrieben (‚Dana Dana‘), erlangte das Lied durch die Symbolik des Kälbchens, das zur Schlachtbank geführt wird, weltweite Berühmtheit. Es thematisiert Freiheit gegen Unterwerfung.
Hakhita Tsomachat Shuv (Der Weizen wächst wieder)
Geschrieben von Dorit Zamaret nach dem Jom-Kippur-Krieg. Das Lied ist eine tief bewegende Hommage an die gefallenen Mitglieder des Kibbuz Beit HaShita. Es kontrastiert die Beständigkeit der Natur mit dem schmerzhaften Verlust von Menschenleben.
Hem Bazemer Haze (Sie sind in diesem Gesang)
Sasha Argov ist einer der einflussreichsten Komponisten Iraels. Seine anspruchsvollen Harmonien und Rhythmen verleihen diesem Stück eine besondere Tiefe, die oft die Verbindung zwischen Volk und Lied thematisiert.
Ma Tovu (Wie schön sind deine Zelte)
Ein vertonter liturgischer Text aus der Tora (Numeri 24,5), der traditionell beim Betreten der Synagoge gesprochen wird. Masengs zeitgenössische Vertonung ist bekannt für ihre spirituelle Wärme und Eingängigkeit.
Shirim ad kan (Lieder bis hierhin), das Lied, das dem Konzert den Titel gab.
Ein melancholischer Rückblick auf das Leben und das Schaffen von Liedern. Nachum Heiman, ein Gigant der israelischen Musik, schuf hier eine Melodie, die oft als Reflexion über das Älterwerden und die Kraft der Musik verstanden wird.
Ve’Al Kulam (Und über sie alle)
Finkelstein ist bekannt für seine modernen liturgischen Kompositionen. Dieses Stück basiert auf dem Gebet ‚Modim Anachnu Lach‘ (Wir danken dir) und ist ein feierlicher Ausdruck der Dankbarkeit für die täglichen Wunder.

Neben diesen gemeinsamen Liedern werden weitere einzeln mit den jeweiligen Chören vorgestellt und gesungen. Audiodateien oder Videos von Aufführungen finden Sie auf der Musikseite.

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