14. Juni 2026 :: Benefizkonzert in Bamberg

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“
Brücken aus Musik: Der Shalom Chor Berlin bringt jüdische Tradition und Friedensbotschaften nach Bamberg

Am 14. Juni 2026 lädt die Israelitische Kultusgemeinde Bamberg zu einem ganz besonderen kulturellen und spirituellen Höhepunkt ein: Der renommierte Shalom Chor Berlin gastiert für ein Benefizkonzert in der Bamberger Synagoge. Unter der Leitung von Hemi Levison und am Klavier begleitet von Natalia Gutman präsentieren die Sängerinnen und Sänger ein feinsinnig abgestimmtes Programm, dessen Erlös dem Inklusionsprojekt „Shavim“ in Israel zugutekommt.

Das Repertoire des Chors ist weit mehr als eine Aneinanderreihung synagogaler und israelischer Musik – es ist ein gesungenes Plädoyer für Frieden, Zusammenhalt und die Unverwüstlichkeit der Hoffnung.

Vom Segen der Gemeinschaft bis zur Sehnsucht nach Frieden. Schon der Beginn des Konzerts setzt ein starkes Zeichen der Willkommenskultur und Ehrfurcht. Mit dem traditionellen „Ma Tovu“ („Wie schön sind deine Zelte, Jakob…„) öffnet der Chor metaphorisch die Türen der Synagoge für die jüdische Tradition und die Gäste der Stadt Bamberg. Es folgt eine musikalische Reise, die die Brücke von jahrhundertealten liturgischen Texten hin zu moderner israelischer Poesie schlägt.

Besonders bildhaft wird das Thema Frieden (Shalom) beleuchtet, das sich wie ein roter Faden durch den Nachmittag zieht. Gleich in mehreren Facetten wird der sehnlichste Wunsch der Menschheit besungen: Während Debbie Friedmans Interpretation von „Osse Schalom“ um den Frieden in den Höhen bittet, fleht Ben Steinbergs „Sim Schalom“ darum, diesen Frieden greifbar auf die Erde, in unsere Herzen und Gemeinschaften zu bringen.

Zwischen Melancholie, Heimatliebe und dem Glauben an das Morgen

Wie eng Licht und Schatten in der jüdischen Geschichte verwoben sind, zeigt die Gegenüberstellung von sehnsuchtsvollen Klassikern wie dem weltberühmten „Dona Dona“ und Werken tiefster Zuversicht. Mit Naomi Shemers legendärem „Yerushalayim shel Zahav“ („Jerusalem aus Gold„) bringt der Chor das Leuchten und die tiefe spirituelle Sehnsucht nach der heiligen Stadt nach Oberfranken.

Gleichzeitig schlägt das Programm mit Liedern wie „Be’eretz Ahavati“ („In dem Land meiner Liebe„, nach einem Text der großen Dichterin Lea Goldberg) oder „Hachita Tzomachat Schuw“ („Der Weizen wächst wieder„) eine emotionale Brücke zum heutigen Israel. Letzteres ist ein zutiefst bewegendes Bild für die Natur, die trotz aller Krisen und Traumata neues Leben hervorbringt – ein Symbol für die unerschütterliche Lebenskraft, die auch das vom Chor unterstützte Projekt „Shavim“ auszeichnet. Mit den majestätischen, klassischen Kompositionen des großen Berliner Kantors Louis Lewandowski („Tov Lehodot“ und „Enosch„) besinnt sich der Chor auch auf seine eigenen Berliner Wurzeln, bevor das Konzert im gemeinsamen Singen der „Hatikva“ – der Hymne der Hoffnung – seinen feierlichen und verbindenden Abschluss findet.

Die Israelitische Kultusgemeinde Bamberg und ihr Vorsitzender Martin Arieh Rudolph freuen sich auf einen Nachmittag, der zeigt, dass Musik die Sprache ist, die Trennendes überwindet und Herzen öffnet.

Der Shalom Chor Berlin freut sich auf das Konzert und den Aufenthalt in der Weltkulturerbestadt Bamberg.

Presse: Konzertankündigung WOBLA Die Zeitung für Bamberg vom 10. Juni2026

Unser Feedback und ein Presseartikel findet sich auf einer eigenen Seite.