Einen Baum gepflanzt

Ein Pistazienbäumchen wird symbolisch zum Shalom-Chor-Bäumchen

Im Namen des Shalom Chors Berlin wurde im April 2025 in Ben Shemen durch eine Choristin mit Unterstützung des Jüdischen Nationalfonds ein Pistazienbäumchen gepflanzt.

Die Wälder in Israel sind so wenige, die Waldbrände so groß. Mit der Baum­pflanzung möchten wir unsere langjährige tiefe Verbundenheit zu dem Land Israel und zu den Menschen zum Ausdruck bringen.

Die Sieben mit großer Symbolkraft

Symbolisch verkörpert das Pistazienbäumchen durch die Sieben die Verbindung zu unserer christlichen-jüdischen Verbundenheit. Die Früchte sind nach Sieben Jahren reif zur Ernte; die Sieben symbolisiert in der jüdisch-christlicher-Tradition Ganzheit, Fülle und Vollkommenheit – die Schöpfungs­ge­schichte. In der Genesis stellt die Sieben die Woche mit ihrem Siebten Tag, dem Höhe­punkt, den Shabbat Ruhetag dar, in der Arche Noah fanden sieben Tiere von jeder Art Platz, in der Kabbala steht die Sieben für Vollkommenheit. Darunter fällt auch die Sieben in der Musik, zu finden in den Akkordsymbolen der kleinen Septime. Die Sieben in der Tora, der Siebte Monat sozusagen der erste Monat der Schöpfung.

Wachstum wird begleitet

Nach der Pflanzung wurde das kleine Bäumchen mit Wasser aus Jerusalem angegossen.

Im nächsten Jahr wird die Choristin des Shalom Chors Berlin wieder nach Ben Shemen fahren und erneut den Psalm 1,3 am Bäumchen sprechen. [RS]

Klappkarte Vorder und Rückseite Gebet für das Bäumepflanzen.
Klappkarte Vorder und Rückseite Gebet für das Bäumepflanzen.
Am 2. Februar 2026 wurde das Neujahrsfest der Bäume gefeiert: Tu Bischwat 5786.

In Israel wird Tu Bischwat oft als Volksfest gefeiert, wobei es um einen respektvollen und ökologisch nachhaltigen Umgang mit der Natur geht. Dabei werden Bäume gepflanzt. In jüdischen Gemeinden der Diaspora ist es Brauch, an diesem Tag Früchte zu essen, die in Israel wachsen. Dazu gehören Mandeln, denn der Mandelbaum blüht als erster im Frühling.
Für uns gab es in der Chorprobe Datteln aus Israel (siehe Bild). Mario Marschall, seit 30 Jahren der Leiter des Berliner Büros der JNF KKL, hat uns bereits zum zweiten Mal in der Chorprobe überrascht. Wir sagen herzlichen Dank! Toda Raba!

Hier noch ein Hinweis auf ein besonderes Ereignis: Im Zoom zu Tu Bischwat 2026 lernen wir das Naturgebiet Hula-Tal kennen … Chag Tu Bischwat Sameach!